![]() Der Titel ist dem gleichnamigen Film entnommen. Er zeigt den Kontrast zwischen schwarz-weiß erscheinender historischer Idylle und farbiger Realität der Gegenwart. Solche Phänomene kann man auch beim Betrachten alter, klassischer schwarz-weiß Fotografien erfahren. Der Betrachter behält durch deren Einfarbigkeit immer eine gewisse Distanz zum Geschehen. Das Motiv dieser Arbeit ist entstanden aus einer Auseinandersetzung mit bedeutenden schwarz-weißen Fotografien. Als einer der ersten Fotografen machte Alfred Stieglitz mit der Bewegung „Photosession“ den Anfang, Fotografie auch als Kunst zu bereifen. Doch selbst Fotografen des zweiten Weltkrieges trugen dazu bei, Fotografie als populäres Medium zu etablieren. Bevor die TV- und Internetwelt Fotografie zur Massenware werden ließ, waren Bresson, Capa und noch andere Dokumentarfotografen durch ihren vielfach, reproduzierte Fotos, als Berichter der Ereignisse anerkannt. Es ist zweifellos, dass die Arbeit von solchen Meistern auch in unserer Zeit noch eine große Bedeutung hat. Mit meiner Arbeitsweise bedeutende Fotografien als Vorbild für meine Fotos zu nehmen, versuche ich eine neue Herangehensweise an die Kunst. Auch Fotografien können Vorbild sein, es muss nicht immer auf die klassische Malerei Bezug genommen werden, wie von Matthis Masuren behauptet und von vielen Fotografen, z.B. Jeff Wall, umgesetzt.
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